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Sonntag, 14. Oktober 2012

5 Kilo

Nur ein kleiner Post heute, weil ich eigentlich schon längst schlafen müsste.

Andauernd muss ich an ihn denken, ich nenne ihn mal A.
Ich habe euch schon ein paar mal von ihm erzählt, hatte eine Art Beziehung/Affähre/irgendwas mit ihm, aber leider habe ich mir das durch meine Essstörung versaut.

Jedenfalls vermisse ich ihn sehr, habe ihn Ende Juni das letzte Mal gesehen (unsere kurze zufällige Begegnung in der Bahn zähle ich jetzt mal nicht dazu) und da wog ich gerade 53,4 kg. Die fetteste Figur, die er von mir zu sehen bekommen hat, lag bei schätzungsweise 55 kg. Da bin ich mir aber nichtmal sicher.
Jetzt wiege ich etwa 59 kg, Tendenz steigend, so wie ich gerade fresse.


Ich traue mich ernsthaft nicht, mich mit ihm zu treffen.

Erst habe ich mich nicht getraut, ihn zu fragen, aber jetzt hat er es mir indirekt selbst angeboten.
Und ich habe Angst davor.
Man sieht diese Kilos, es sind mehr als FÜNF!
Meine Hosen passen mir auch alle nicht mehr, das sagt ja schon alles.

Was soll ich nur machen? Ich will nicht, dass er mich dick findet.
Ablehnung ist schrecklich.

Bin so unentschlossen...

Was soll ich tun? Ich kann in der Klinik nicht abnehmen, das schaffe ich einfach nicht. Es ist schon schwer genug für mich, dort nicht zuzunehmen. Ich wünschte, das hätte alles nie begonnen...




Kommentare:

  1. Ach Liebes, wenn er dich mit 59 Kilo nicht genauso akzeptiert wie mit weniger hat er dich meiner Meinung nach gar nicht verdient! ♥

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  2. Eigentlich weißt du doch ganz genau, dass du nicht dick bist. Du hast immernoch einen BMI im unteren Normalgewicht, was definitiv nicht dick ist. Du akzeptierst und magst dich selbst nicht, daher glaubst du auch nicht, dass jemand anders dich mögen kann. Du würdest auch mit 55kg oder 53kg so denken, damit würdest du dich genauso "dick" fühlen. Du schätzt dich selbst nicht und liebst dich nicht insofern ist für dich klar, dass dich auch kein anderer richtig mögen oder sogar lieben kann (tut ja noch nicht einmal dein Vater). Da ist es einfach, alles auf den Körper zu schieben oder seine Zufriedenheit vom Gewicht abhängig zu machen. Du hälst dich für unfähig, weil du so "undiszipliniert" bist. Du machst dich in einer Tour schlecht und wertest andere (die angeblich dünner, schöner, erfolgreicher) sind auf. Du machst dich klein und merkst gar nicht, wie stark du bist. Sich mit seiner Erkrankung auseinander zu setzen, Hilfe anzunehmen, was verändern wollen; dazu gehört wahnsinnig viel Stärke und Mut. Wenn der Junge dich als Persönlichkeit mag, dann ist ihm das völlig egal ob du 58 oder sogar 60kg wiegst. Vermutlich mag er dein Aussehen so sogar viel lieber, weil die große Mehrheit von Typen gar nicht auf knochige Mädchen steht. Fang an, an dich zu glauben und dich zu mögen, du hast allen Grund stolz auf dich zu sein.

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    1. Klar weiß ich, das mein BMI aussagt, dass ich nicht zu dick bin. Aber mal ganz ehrlich, man kann 60 Kilo wiegen und eine Menge Muskeln haben oder eine Menge Fett. Ich finde das einfach nicht aussagekräftig- einen schön geformten Körper kann man nicht anhand des BMI erkennen, finde ich.
      Und während ich das schreibe komme ich mir schon lächerlich vor, weil ich dauernd nur über mein verdammtes Gewicht nachdenke.

      Dann habe ich immer im Hinterkopf, dass A. mich damals gelobt hat, als ich etwas abgenommen hatte und meinte, es würde mir stehen. Das lässt mich einfach nicht los.

      Naja, er wird mich schon nicht auslachen, wenn er mich sieht.

      Danke dir :)

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  3. 59 Kilo sind gar nichts!! Bitte mach dich doch selbst nicht so runter. Er wird bestimmt nichts sagen, da bin ich mir sicher. Und wenn er von deiner Essstörung weiß, ist er vielleicht sogar Stolz auf dich, wer weiß? Bitte mach dich nicht kaputt. Bitte. Bitte. Bitte! ♥

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  4. Ich hatte meine Mutter schon mal gefragt, ob ich bei einen Psychologen darf, weil es mir zu dem Zeitpunkt ziemlich klar war, dass ich etwas ändern muss. Aber sie meinte nur: "Ich glaube du spinnst, du hast keine richtigen Probleme, das sind Kleinigkeiten. Konzentrier dich auf deine Schule. Was denkt denn bitte die Öffentlichkeit, wenn das jemand rausbekommen würde." Die Worte hatten mich so verletzt und ich fühle es als wäre es eine Stunde her, dass sie das zu mir gesagt hatte, obwohl es schon Wochen her ist. Danach hatte ich nicht mehr viel darüber nachgedacht mir helfen zu lassen, aus Angst..

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