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Samstag, 10. November 2012

Ich sitze gerade in meiner Wohnung, meiner dunklen, ungemütlichen, ekelhaften Wohnung.
Als ich vorhin den ersten Schritt hier hereingesetzt habe, war mir nach Weinen zumute.
Ich habe erstmal die Fenster aufgerissen, um etwas zu Lüften. Wenn es regnet, wie heute, ist es besonders praktisch, denn dann ist die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch und dieser Keller verträgt ja keine Feuchtigkeit. Ich finde das ziemlich unlogisch, aber ich habs irgendwann mal aufgeschnappt. Keine Ahnung, ob es stimmt.

Dann bin ich zum Kühlschrank marschiert und habe den Joghurt, der letzte Woche übrig geblieben ist, in mich hineingeschaufelt. Danach ein paar Löffel Nutella. Schließlich habe ich mich dazu entschieden, schon zu Mittag zu essen, obwohl erst 11 Uhr war. Essanfall vorbeugen. Haha.
Jetzt habe ich meine Portion Hähnchen-Gemüse-Reispfanne schon verschlungen und muss sagen, gefrorenes Hühnchen schmeckt echt nicht gut.

Ich habe Angst. Nur noch eine Woche ist übrig, am 21. werde ich die Klinik verlassen. Ich kann das nicht. Ich bin noch nicht so weit. Aber ich muss. Habe keine Wahl.

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